Junges Führungsteam mit Visionen

Nur wenige Veränderungen gab es bei den Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung des FC 46 Großwenkheim im Sportheim. Von den anwesenden 46 Mitgliedern wurden die optimistischen Blicke in die Zukunft des Vereins durch einstimmige Voten für die Kandidaten honoriert. Die junge Führungsgruppe will den FC 46 mit derzeit 215 Mitgliedern mit Visionen in den nächsten zwei Jahren und, so der Tenor, möglichst auch darüber hinaus führen. Neu ins geschäftsführende Vorstandstrio wurde Matthias Mäckler gewählt. Er löst Thomas Büttner ab, der jahrelang mit viel Engagement in der Führung mitwirkte.

Dies wurde auch von Vorstandssprecher Patrick Schmitt bei der Verabschiedung besonders gewürdigt. Schmitt blickte zunächst auf die sportlichen und gesellschaftlichen Ereignisse des letzten Jahres zurück und hob dabei den Flutlicht-Cup im Rahmen des Sommerfestes besonders hervor. „Das war das Top-Ereignis des Jahres,“ sagte Schmitt. Der nächste Flutlicht-Cup am 9. Juni 2017 ist bereits ausgebucht. Auf den 13. August 2017 wurde das Sommerfest des FC 46 mit Rücksicht auf die DJK Seubrigshausen verschoben. Im Bereich Fußball lief es für den FC Großwenkheim, der mit der DJK Seubrigshausen eine Spielgemeinschaft bildet, nicht gut. Das Team steigt in die unterste Liga ab und wird wohl in der Saison 2017/18 in der B-Klasse 5 kicken. Patrick Schmitt übte dabei heftige Kritik an der DJK Seubrigshausen, die nur noch drei Akteure stellte. Eigentlich sollte die Spielgemeinschaft beendet werden, doch nach einigen „intensiven und konstruktiven Gesprächen“ mit dem Vorstand der DJK wird die Spielgemeinschaft zunächst für ein Jahr fortgesetzt. 70 Prozent der Heimspiele werden in Großwenkheim ausgetragen. Schmitt wies darauf hin, dass im Sportheim ein Dart-Automat sei und jetzt auch unter Leitung von Simone Freibott und Daniela Meder Kinderturnen angeboten werde. Dies sei ein weiterer Baustein, um die Sportmöglichkeiten zu erweitern. Neben Fußball stehen Tischtennis und Damengymnastik im Programm. „Wir müssen unsere Angebot immer wieder erweitern, um weitere Personen, vor allem auch Kinder und Jugendliche für den FC zu begeistern“, sagte Schmitt mit Blick in die Zukunft. Sein Dank galt der Firma Radina für die neuen Trainingsanzüge und speziell der Tischtennis-Abteilung als „Aushängeschild im sportlichen Bereich.“ Einen Teil der Unkosten für die Hallenbeutzung tragen die Spieler selbst.  Steffen Mohr konnte von den Spielern mit dem kleinen Zelluloid-Ball nur Gutes berichten. Die 2. Mannschaft wurde Meister und für die 1. Mannschaft besteht die Aussicht, in die Bezirksliga aufzusteigen. Trainiert und gespielt wird in Zukunft in Nüdlingen. Auf einen erfolgreichen Neustart in der B-Klasse hofft Matthias Mäckler nach einer „enttäuschenden Saison.“ In spätestens zwei Jahren will der FC wieder in der A-Klasse mitmischen. Dominik Härter berichtete von den jugendlichen Kickern und den Schwierigkeiten, in Eigenregie Teams auf die Beine zu stellen. Eine Zusammenarbeit mit dem TSV Münnerstadt sei daher notwendig. Auf Antrag von Kassenprüferin Veronika Ankenbrand wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Diskutiert und schließlich beschlossen wurde eine moderate Anhebung der differenzierten Mitgliedsbeiträge. Patrick Schmitt wies auf die notwendigen Investitionen in das Sportheim hin, „um für die Zukunft aufgestellt zu sein.“ Trotz der anstehenden Neuwahlen hatte der Vorstand schon diverse Pläne gemacht und Informationen eingeholt, auch für den finanziellen Rahmen. Oberste Priorität hat dabei die Sanierung des Daches des 1966 errichteten Sportheims. „Der Verein muss mehr Attraktionen bieten“, sagte Schmitt. Gedacht ist an ein Beach-Volleyballfeld und weitere Neuerungen. Auch mit dem Schützenverein wurde ein Gespräch geführt. Schmitt bat die Mitglieder eindringlich um Unterstützung, um die Visionen angehen zu können. Der neue Vorstand wolle nach Möglichkeit über die zwei Jahre der nächsten Amtsperiode hinaus die Ziele verfolgen und umsetzen. Entsprechend sorgfältig waren die Neuwahlen vorbereitet, die sehr zügig durchgeführt wurden. Geschäftsführende Vorstände sind Patrick Schmitt, Dominik Härter und Matthias Mäckler. Schriftführer bleibt Joachim Fürsch. Zu Beisitzern wurden Patrik Schmitt, Philipp Mohr, Sebastian Härter, Markus Lenhart, Isabel Schmitt und Manuel Pfennig gewählt. Als Kassenprüferinnen wurden Nicole Reitelbach und Veronika Ankenbrand bestätigt. Platzkassier bleibt Edgar Wagenhäuser.


Foto 1 (Anton Then): Verabschiedung eines langjährigen Vorstandsmitglieds. V.l.: Patrick Schmitt, Thomas Büttner, Matthias Mäckler, Dominik Härter.



Foto 2 (Anton Then): Das Führungsteam des FC 46 Großwenkheim: Vorne von links: Joachim Fürsch, Matthias Mäckler, Patrick Schmitt, Dominik Härter. Hinten von links: Thomas Büttner (verabschiedet), Sebastian Härter, Manuel Pfennig, Philipp Mohr, Patrik Schmitt, Markus Lenhart. Es fehlt: Isabel Schmitt.